Die Norweger waren da...


Direkt nach den Herbstferien 2019 durfte das Wirtschaftsgymnasium neun norwegische Schülerinnen und Schüler sowie zwei begleitende Lehrer bereits zum zweiten Mal in Gelsenkirchen willkommen heißen. Die fünf Tage gestalteten sich wie auch im letzten Jahr sehr abwechslungsreich und informativ. Beginnend am Montagnachmittag wurden die Norweger von der schuleigenen Koch-AG mit typisch deutscher Currywurst versorgt und konnten sich in gemütlicher Atmosphäre vom Flug erholen.

Dienstag und Mittwoch kamen die Norweger und die deutschen Paten dann in den „ruhrpöttischen“ Kulturgenuss: Ein Muss war natürlich der Besuch der Veltins-Arena, um auch bei den Norwegern das blauweiße Herz zum Leben zu erwecken. Das gemeinsame Rudelgucken beim packenden 3:2 DFB-Pokal-Erfolg gegen Bielefeld trug dazu dabei. Außerdem fand eine Führung im Bochumer Bergbaumuseum statt, bei der wir verschiedenste Werkzeuge zur Kohlegewinnung nicht nur kennenlernten, sondern auch bedienen durften.

Völlige Verausgabung war dann am Donnerstag das Ziel beim 5. Volleyballturnier des Wirtschaftsgymnasiums. Auch wenn die Norweger in der Vorrunde scheiterten, hatten sie dennoch viel Spaß an diesem jährlichen Sportevent. Bevor es dann Freitag Abschied nehmen hieß, machten wir noch eine Tour durch das regnerische Köln. Trotzdem beeindruckten u. a. der Kölner Dom und die Innenstadt sehr. Ein Schwerpunkt unseres Austausches ist es, sowohl bei den deutschen als auch den norwegischen Teilnehmern ein Bewusstsein für unseren Umgang mit der Erde zu schaffen. Aus diesem Grund haben wir uns einen Tag lang mit klimapolitischen Aspekten auseinandergesetzt und eine den Austausch übergreifende Gruppenarbeit gestartet, in der die Schülerinnen und Schüler sich auf Maßnahmen zur Verbesserung der Umwelt einigen und diese ausprobieren. Unser Anspruch ist hierbei nicht, mit dem erhobenen Zeigefinger alles zu kritisieren, was das Leben schön macht. Wir wollen vielmehr zusammen in kleinen Schritten erproben, wie man als Einzelner klimafreundlicher leben kann und in wie weit das durchsetzbar ist. Dazu bleiben die Schülerinnen und Schüler in den kommenden Monaten über die sozialen Medien in Kontakt und reden über verschiedene Möglichkeiten, wie man etwas für unsere Erde tun kann.

Insgesamt ist eine tolle Woche umgegangen, die erneut gezeigt hat, wie wichtig ein Austausch für das Sprachenlernen und für das soziale Miteinander ist. Die deutschen Paten freuen sich jetzt schon auf den Schüleraustausch in Norwegen im kommenden März. Bedanken möchten wir uns beim Förderverein des Berufskollegs am Goldberg sowie der Stiftung „Schalke hilft!“, die uns bei den Eintrittsgeldern unter die Arme gegriffen hat.

Sind auch Sie interessiert an einem Schüleraustausch nach Norwegen? Dann melden Sie sich bei Herrn Pawlowski oder Frau Lindlahr.


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                                  AG "Schule ohne Rassismus" nimmt an Kundgebung teil


Wir, die AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, nahmen am 9. November in Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 1938 an einem Trauermarsch in Gelsenkirchen-Buer teil. Um zu zeigen, dass Rassismus keinen Platz in unserer Gesellschaft hat und sich vergangene Taten nicht wiederholen dürfen, gestalteten wir im Vorfeld verschiedene Plakate und ein Banner, auf welchem „NIE WIEDER Rassismus, Feindlichkeit und Hass“ geschrieben stand.

Am Samstagabend trafen wir uns dann und gingen gemeinsam zum Start des Trauermarsches, dem alten jüdischen Friedhof. Dort hielt Judith Neuwald-Tasbach, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen, eine bewegende Rede und im Anschluss hörten wir ein hebräisches Lied des Rabbis Chaim Kornblum. Danach setzte sich der Trauermarsch in Bewegung und wir präsentierten die zuvor angefertigten Plakate und das Banner. Wir marschierten zu der ehemaligen Synagoge in Buer, wo heutzutage das Hallenbad Buer zu finden ist. Dort angekommen, versammelte sich die Menge vor einem Pavillon, wo unter anderem der Oberbürgermeister Frank Baranowski eine Rede hielt. Zum Ende hin hörten wir mehrere Lieder eines Duos, zündeten Teelichter an und formten daraus ein Peace-Zeichen vor dem jüdischen Gedenkmal. Die Veranstaltung endete mit dem gemeinsamen Singen des Liedes „Die Moorsoldaten“, da dies Tradition ist.

Mit der Partizipation an der jährlich stattfindenden Kundgebung möchten wir Respekt, Mitgefühl und Anteilnahme zeigen. Wir bedanken uns bei allen Lehrern und Lehrerinnen, Schülern und Schülerinnen, die uns tatkräftig unterstützt haben. Besonders danken wir Herrn Nickschus, Herrn Niebisch, Frau von Keitz, Frau Rossetto und Frau Carrero für ihr Engagement.

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