Unser Erasmus+-Austausch nach Norwegen
Dank des Erasmus+-Programms hatten wir die Möglichkeit, ein zweiwöchiges Praktikum in Halden, Norwegen, zu machen.
Es fing damit an, dass wir am 2. März mit Frau Beeker und Frau Slawik von Düsseldorf nach Oslo geflogen sind. Anschließend sind wir mit dem Zug nach Halden gefahren.
Am ersten Tag haben wir unsere norwegischen Praktikumspartner*innen, die Schule und das norwegische Ausbildungssystem kennengelernt. Die Schule wirkte auf uns sehr modern und innovativ. Das norwegische System ist sehr praxisorientiert, obwohl die Schüler*innen einen großen Teil ihrer Ausbildung in der Schule verbringen. Wir waren sehr beeindruckt von den verschiedenen Räumen und der technischen Ausstattung. Um den Tag abzurunden, konnten wir uns beim gemeinsamen Pizzabacken etwas besser kennenlernen.
Am nächsten Tag ging es dann mit der Arbeit in unseren Praktikumsbetrieben los. Carina, Auszubildende zur Industriekauffrau, die ihr Praktikum bei der Supermarktkette Coop Xtra gemacht hat, sagt dazu: „Ich konnte durch das Praktikum viele praktische Erfahrungen sammeln; vor allem der direkte Umgang mit Kunden war für mich eine neue Herausforderung.“ Wir konnten uns sowohl mit den norwegischen Schüler*innen als auch mit den Kolleg*innen bei der Arbeit auf Englisch austauschen. Obwohl einige von uns am Anfang Unsicherheiten hatten, sind wir alle schnell in diese Sprache hineingewachsen.
Die erste Woche ging schnell vorbei, und am Samstag mussten wir uns von Frau Slawik und Frau Beeker nach einem aufregenden Tag in Oslo, an dem Herr Pawlowski und Frau Hagenow-Schneider zu uns gekommen sind, verabschieden.
Auch die zweite Woche verging wie im Flug. Nach zwei weiteren Praktikumstagen und einem letzten Schultag mit gemeinsamem Waffelbacken mit den norwegischen Schüler*innen machten wir uns alle gemeinsam mit dem Zug auf den Weg nach Hause.
Zum ersten Mal haben wir für den langen Rückweg nachhaltige Transportmittel genutzt. EU-Koordinator Philipp Pawlowski zieht ein durchweg positives Fazit: „Alles verlief reibungslos. Dadurch hatten wir sogar die Gelegenheit, einen kurzen Zwischenstopp in Kopenhagen einzulegen – eine Stadt, die uns sehr begeistert hat.“
„Der Austausch war für uns eine sehr tolle Erfahrung, da wir neue Menschen und Kulturen kennenlernen durften und unsere Grenzen austesten sowie unseren Horizont erweitern konnten. Wir durften Verantwortung übernehmen und sind über uns selbst hinausgewachsen. Außerdem sind wir als Gruppe zusammengewachsen und haben neue Freundschaften geschlossen.“, sagte Julius, Auszubildender zum Industriekaufmann, abschließend über den Austausch.


